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#260101 Wer hat Angst vor der KI?

  • 29. Dez. 2025
  • 5 Min. Lesezeit

Einleitung – KI als Technologie, nicht als Feind


Künstliche Intelligenz wird oft als neue, bedrohliche Technologie dargestellt. Doch die Wahrheit ist: KI begleitet uns schon seit Jahrzehnten – leise, zuverlässig und hilfreich. Sie war lange unsichtbar, und genau deshalb haben wir sie akzeptiert.


Heute wird sie sichtbarer, und Sichtbarkeit erzeugt Unsicherheit. Diese Unsicherheit zeigt sich auf verschiedene Weisen: Viele Menschen fürchten, dass KI ihre Arbeit ersetzen könnte. Andere fühlen sich überfordert von den technischen Möglichkeiten oder sind unsicher, wie sie KI ethisch korrekt einsetzen sollen. Auch die Medien tragen dazu bei, indem sie oft dramatische Szenarien zeichnen – von Jobverlusten bis zu einer „kontrollverlustigen Zukunft“. Das Ergebnis: Verunsicherung, Skepsis und manchmal auch Ablehnung.


Dabei ist KI in der Praxis vor allem ein Werkzeug, das uns unterstützt – nicht ersetzt. Die Unsicherheit entsteht also nicht aus der Technologie selbst, sondern aus der Angst vor Veränderung und dem Unbekannten.


KI im Alltag

  • TV-Geräte – personalisierte Unterhaltung

    KI ist auch in modernen TV-Geräten präsent. Sie optimiert Bild- und Tonqualität automatisch, empfiehlt Inhalte basierend auf Sehgewohnheiten und passt die Einstellungen individuell an. Viele Geräte können zusätzlich über Sprachassistenten gesteuert werden, wodurch sie besonders barrierefrei werden. Zuschauer profitieren so von einer maßgeschneiderten, komfortablen und inklusiven Medienerfahrung, ohne dass sie selbst viel manuell einstellen müssen.

  • Fotografie – unsichtbare Helfer

    Moderne Kameras nutzen KI seit vielen Jahren, oft ohne dass wir es bewusst wahrnehmen. Automatische Belichtungskorrektur, Blenden- und Zeitautomatik, Gesichtserkennung oder Fokus-Tracking erleichtern Millionen von Hobby- und Profifotografen die Arbeit. Ohne diese Technologien müssten Fotografen permanent manuell experimentieren. KI macht Fotografie also nicht beliebig, sondern zugänglich und kreativer.

  • Büro & Daten – Effizienz durch KI

    KI hilft nicht nur in Maschinen und Geräten, sondern auch bei klassischen Büroaufgaben: Tabellen auswerten, Daten filtern, Erfolge analysieren, zielgerichtete Mails versenden – wer damit vertraut ist, ist oft mit Excel aufgewachsen. Auch damals entstanden durch solche Automatisierungen neue Berufsbilder, neue Programme und neue Spezialisierungen.

  • Autos – Sicherheit und Komfort

    Auch im Auto ist KI längst ein alltäglicher Begleiter. Tempomat, adaptive Abstandsregelung, Spurhalteassistenten, ABS, ESP ( Wurde bereits in den 1970er und 1980er Jahren eingeführt)oder automatische Notbremsung analysieren Daten in Echtzeit und treffen Entscheidungen, die Leben retten. KI steuert, überwacht und unterstützt uns – und das oft ohne, dass wir es bewusst wahrnehmen.Die Entwicklung von fortschrittlichen Fahrerassistenzsystemen, die auf KI basieren, nahm jedoch in den letzten zwei Jahrzehnten zu, insbesondere in den 2000er Jahren mit der fortschreitenden Digitalisierung und Vernetzung von Fahrzeugen.

  • Medizin – Präzision, die früher unmöglich war

    Im Operationssaal arbeiten Ärzte heute mit KI-unterstützten Robotiksystemen. Minimalinvasive Eingriffe werden möglich, Schmerzen und Heilungszeiten sinken, und die Präzision steigt. KI ersetzt keine Ärzte, sondern unterstützt sie dabei, menschliche Eingriffe sicherer und schonender zu machen.


Serverzentren – Energieverbrauch und Nachhaltigkeit

Ein weiterer, oft übersehener Aspekt ist der Energieverbrauch von Serverzentren, die KI betreiben. Diese Rechenzentren benötigen große Mengen Strom – ein Faktor, der häufig kritisiert wird. Moderne Ansätze machen jedoch aus dieser Herausforderung einen Vorteil: Die Abwärme der Server wird bereits genutzt, um Wohn- und Bürogebäude über Nah- und Fernwärmenetze zu heizen. Besonders in Städten wie Berlin oder Wien (z. B. Klinik Floridsdorf) werden ganze Stadtteile oder Bürokomplexe durch die Serverabwärme versorgt.

Um die vergleichsweise niedrige Temperatur der Serverabwärme von etwa 30–50 °C auf das benötigte Niveau von bis zu über 90 °C anzuheben, kommen häufig Wärmepumpen zum Einsatz. Auf diese Weise können ganze Stadtteile oder Kommunen effizient mit Heizwärme und Warmwasser versorgt werden. KI-gestützte Rechenzentren werden damit nicht nur für Informationstechnologie und Automatisierung genutzt, sondern tragen aktiv zur nachhaltigen Energieversorgung und Ressourcennutzung bei.


Warum Angst vor KI?

Die Angst vor Künstlicher Intelligenz entsteht vor allem, weil sie heute sichtbar wird. KI schreibt Texte, generiert Bilder, komponiert Musik und unterstützt kreative Prozesse. Früher arbeitete sie unsichtbar im Hintergrund – in Kameras, Autos oder medizinischen Geräten – und war daher kaum wahrnehmbar und unproblematisch. Heute dagegen können wir ihre Ergebnisse unmittelbar sehen, hören oder nutzen. Die direkte Wahrnehmung von „intelligenten Entscheidungen“ oder kreativen Ergebnissen löst bei vielen Menschen Unsicherheit aus.

Diese Unsicherheit ist tief menschlich und nicht spezifisch für KI. Sie tritt immer dann auf, wenn Technologie plötzlich greifbar und sichtbar wird: Schon bei der ersten Dampflok 1825 fürchteten Menschen die Geschwindigkeit. Als Elektrizität in den Alltag einzog, fürchteten viele das unsichtbare Risiko von Strom und Blitzen. Als Menschen das Fliegen lernten, gab es weit verbreitete Angst vor Abstürzen und Kontrollverlust. Veränderung und das Unbekannte lösen automatisch Stress und Unsicherheit aus – psychologisch ein natürlicher Mechanismus zum Schutz vor Risiken.

Heute projizieren viele diese Angst auf KI. Die Vorstellung, dass Maschinen denken, entscheiden oder kreativ sein könnten, lässt die gleichen Gefühle entstehen wie bei früheren technologischen Revolutionen: Faszination mischt sich mit Sorge.

Die zentrale Botschaft: Die Angst ist weniger ein Hinweis auf reale Bedrohung durch die Technologie selbst, sondern ein Spiegel unserer Unsicherheit gegenüber Veränderung und Unbekanntem.


KI als Werkzeug – Verantwortung, Transparenz und souveräner Umgang

Dieser Text selbst entstand mit Unterstützung von Künstlicher Intelligenz. Die Ideen, die Haltung und die Entscheidungen stammen jedoch von mir. KI half beim Strukturieren und Verfeinern der Formulierungen, zeigt aber klar: KI unterstützt Denken, sie ersetzt es nicht.

Um KI sinnvoll und verantwortungsvoll einzusetzen, ist Transparenz entscheidend. Wer KI nutzt – sei es für Texte, Bilder, Videos oder Analyseaufgaben – sollte dies klar kommunizieren. Transparenz schützt nicht nur Urheberrechte, sondern auch Vertrauen, Qualität und Glaubwürdigkeit. Intransparenz erzeugt dagegen Misstrauen und verstärkt Unsicherheit gegenüber der Technologie.


DER WERBETURM® wird ab sofort transparent mit KI umgehen. Das bedeutet: Alle KI-generierten Inhalte werden klar gekennzeichnet, damit Kund:innen, Partner und Mitarbeitende jederzeit nachvollziehen können, wo menschliche Entscheidungen und kreative Eingaben liegen und wo KI unterstützt hat.


Darüber hinaus ist es wichtig, den eigenen Umgang mit KI bewusst zu gestalten:

  • Verstehen, welche Aufgaben die KI übernimmt und wo menschliche Kontrolle nötig ist.

  • Kontrollieren, welche Ergebnisse übernommen werden.

  • Reflektieren, wie die KI sinnvoll unterstützt, ohne Entscheidungen vollständig abzugeben.

Meiner Ansicht nach kann man KI am besten als Erweiterung der eigenen Fähigkeiten nutzen, wenn man die Grundsätze von Transparenz und bewusster Kontrolle beachtet. Sie spart Zeit, steigert die Kreativität und unterstützt dabei, fundierte Entscheidungen zu treffen – und das alles auf eine Weise, die nachvollziehbar und offen kommuniziert wird.


Fazit

Künstliche Intelligenz ist kein plötzlich auftauchender Gegner, sondern ein Werkzeug, das uns bereits seit Jahren begleitet – sichtbar in Kameras, Autos, Operationssälen und Büros, oft unbemerkt im Hintergrund. Die Unsicherheit, die viele heute verspüren, ist menschlich und entsteht vor allem durch die Sichtbarkeit der Technologie und die Angst vor Veränderung. Historische Beispiele zeigen: Neue Technologien lösen seit jeher Unsicherheit aus – von der Dampflok über Elektrizität bis zum Fliegen.

Für mich liegt der Schlüssel im bewussten, verantwortungsvollen Umgang mit KI. Sie unterstützt unsere Kreativität, spart Zeit und hilft, fundierte Entscheidungen zu treffen – solange wir sie kontrollieren, verstehen und transparent einsetzen. Transparenz ist dabei entscheidend: Kennzeichnung von KI-generierten Inhalten schafft Vertrauen und zeigt klar, welche Entscheidungen und kreativen Beiträge vom Menschen stammen.

DER WERBETURM® geht hier voran und nutzt KI künftig offen und nachvollziehbar. Wer diese Grundsätze beachtet, kann KI nicht als Bedrohung, sondern als Erweiterung der eigenen Fähigkeiten sehen – ein Werkzeug, das den Menschen stärkt, Prozesse effizienter macht und neue Möglichkeiten eröffnet.

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